Die Welt verfolgt die dramatische Eskalation im Konflikt mit Iran. Am frühen Morgen startete Israel einen „Präventivschlag“ gegen Iran, wie Verteidigungsminister Israel Katz bestätigte. Auch die USA beteiligen sich an den Militäroperationen, was Donald Trump bestätigte, um Bedrohungen durch das iranische Regime zu beseitigen. Über Teheran und anderen Städten wurden Rauchwolken gesichtet. In Israel schrillten Warnmeldungen, die die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht und dem Vermeiden unnötiger Fahrten aufriefen. Experten warnen vor möglichen iranischen Gegenschlägen gegen amerikanische Militärbasen, was die US-Flugabwehr überfordern könnte. Diese Entwicklung markiert einen kritischen Punkt mit potenziell weitreichenden Folgen für die globale Sicherheit.
In Deutschland beeinträchtigen Warnstreiks im Nahverkehr den Alltag. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat heute und gestern in den meisten Bundesländern Busse und Bahnen stillgelegt. Nur in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Ostholstein soll der Verkehr normal rollen. Ver.di fordert für bundesweit rund 100.000 Beschäftigte in kommunalen Verkehrsbetrieben vor allem bessere Arbeitsbedingungen, wobei der Ausgang der Tarifverhandlungen noch ungewiss ist. Die direkten Auswirkungen auf Pendler zeigen, wie schmerzhaft Arbeitskämpfe sein können, im Gegensatz zu weniger spürbaren Industriestreiks. Bemerkenswert ist die kürzliche Einigung der Lokführergewerkschaft GDL mit der Bahn, die ohne weitere Streiks erfolgte – ein Kurswechsel unter dem neuen Chef Mario Reiß, nach der streikfreudigen Ära von Claus Weselsky.
Heute Abend richtet sich der Blick auf die Musik: Deutschland wählt seinen Vertreter für den Eurovision Song Contest (ESC) in Wien. Der ESC ist zwar eine Feier der Musik, spiegelt jedoch oft die Weltlage wider. So sorgte die Frage der israelischen Teilnahme bereits für Boykottaufrufe und Zerwürfnisse. Um 20.15 Uhr in der ARD entscheidet eine internationale Jury über drei Finalisten, aus denen das TV-Publikum den deutschen Beitrag kürt. Mein Kollege Felix Bayer beschreibt das vielfältige Teilnehmerfeld und prognostiziert eine „kleine Richtungsentscheidung“ bezüglich des deutschen Auftritts – von komisch über Glam-Rock bis hin zu Dance-Pop.
Weitere Nachrichten umfassen die Wirtschaftswelt und gesellschaftliche Trends. Mit Spannung wird der erste Brief von Greg Abel erwartet, dem Nachfolger von Warren Buffett an der Spitze von Berkshire Hathaway. Seine Anlagestrategie wird die Märkte beeinflussen. Besorgniserregend ist der Anstieg der Kleinen Waffenscheine in Deutschland auf über 900.000 Ende 2025, wobei die Polizei vor den Gefahren von Schreckschusswaffen warnt. Zudem soll Greenpeace nach Protesten gegen eine Ölpipeline in den USA 345 Millionen Dollar zahlen; die Organisation kündigte Berufung an. Ein Blick nach Grönland zeigt die Arbeit der Sirius-Spezialeinheit, die unter extremen Bedingungen ein riesiges Gebiet überwacht.

